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Lehrertag (Donnerstag, 21. März 2013)

Nur für deutsche Schullehrer (for German school teachers only).

 

Die immense Bedeutung der Statistik in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens hat in den vergangenen Jahren und auch ganz aktuell dazu geführt, dass die Leitidee Daten und Zufall als verbindlicher Bestandteil für die Schulmathematik beider Sekundarstufe formuliert wurde.

 

Der Lehrertag soll sich möglichen Konzeptionen dieser Leitidee in den Sekundarstufen I und II widmen und auf Aspekte wie die Datenorientierung, Anwendungsorientierung oder die Verwendung des Rechners eingehen. Dabei sollen einerseits in einem einleitenden Vortrag zentrale Aspekte der Leitidee Daten und Zufall für beide Sekundarstufen thematisiert werden. Andererseits sollen anschließend in parallelen Workshops anhand unterrichtsrelevanter Beispiele wesentliche Aspekte des Vortrags praktisch erarbeitet und reflektiert werden.

 

Der Lehrertag richtet sich an Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II.

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 10 €.

Die Anmeldung erfolgt über den folgenden Link.

Wenn Sie sich für die Tagung registrieren, besteht die Möglichkeit, sich allein für den Lehrertag anzumelden.
Es besteht auch nach dem Ende der Registrierung am 10. März die Möglichkeit, kurzfristig am Lehrertag teilzunehmen und die Gebühr an der Tageskasse zu entrichten.
In beiden Fällen ist es für die Planung sehr hilfreich, wenn Sie Ihre Teilnahme per mail an andreas.eichler@ph-freiburg.de ankündigen.

 

Veranstaltungszeiten:

14.50-16.10: Begrüßung

Von Daten zur Funktion: Vernetzungen zwischen Stochastik, Geometrie, Algebra und Analysis

Joachim Engel

Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Germany

Der Vortrag diskutiert anhand konkreter Beispiele schultaugliche Konzepte, wie funktionale Zusammenhänge zwischen zwei Variable in realen Sachsituationen moduliert werden können. Dabei werden unterschiedliche Anforderungsniveaus analysiert, inner- wie außermathematische Vernetzungsmöglichkeiten hervorgehoben und die Rolle von Software betrachtet. Kennzeichen des vorgestellten Ansatzes sind 1. Reale Daten als Grundlage für authentische und glaubwürdige Modellierungen 2. Einsatz von Technologie als Werkzeug zum Problemlösen und zur Illustrierung von Konzepten und Zusammenhängen 3. Vernetzung von mathematischen Inhalten: Statistik, elementare Funktionen, Analysis, Geometrie.

 

16.40-18.00 Workshops:

 

Daten und Zufall im Übergang von der Sekundarstufe I zur Sekundarstufe II

Markus Vogel

PH-Heidelberg, Germany

Im Zentrum des Workshops stehen die Erarbeitung und Reflektion unterrichtspraktischer Beispiele im Übergang von der Sekundarstufe I zur Sekundarstufe II. Anhand der Beispiele soll dabei insbesondere die Ideen der beurteilenden Statistik verdeutlicht werden, die später in der Sekundarstufe II systematisiert werden. Der Rechner kann dabei als Hilfsmittel verwendet werden.
 
Raum: Peterhof HS 2

 

Statistisch denken und forschen lernen“ - explorative Datenanalyse mit der Software TinkerPlots

Daniel Frischemeier

U Paderborn

Die Leitidee „Daten und Zufall“ sieht u.a. das Arbeiten mit realen Datensätzen sowie die Durchführung einer statistischen Erhebung mit anschließender Auswertung und Interpretation der Daten im Mathematikunterricht der Sekundarstufe I vor. Dabei kommt der Auswertung und Interpretation ein besonderer Aspekt zu. Im Sinne der explorativen Datenanalyse ist es wünschenswert, dass die Schülerinnen und Schüler dabei als „Datendetektiv“ agieren und durch „Drehen und Wenden“ der Daten

ihren Fragestellungen und Hypothesen nachgehen. Die Software TinkerPlots, eine in den USA entwickelte dynamische Datenanalyse- und Simulationssoftware, vorgesehen für den Stochastikunterricht in den Klassen 3-8, kann die Lernenden im Prozess der Auswertung unterstützen. In diesem Workshop soll das Potential von TinkerPlots als Software zur Unterstützung bei der Auswertung von Daten im Stochastikunterricht diskutiert und vorgestellt werden. In einer Selbstarbeitsphase werden wir dann anschließend in einen realen Datensatz eintauchen und gemeinsam interessanten statistischen Fragestellungen mit TinkerPlots nachgehen.

 

Raum: 2114a

 

Visualisierungen bei Statistischen Tests mit der Binomialverteilung

Arnold Zitterbart

Regierungspräsidium Freiburg

Fragestellungen zu Statistischen Tests können in der Unterrichtspraxis sehr einfach mithilfe eines Schemas beantwortet werden. Dabei ist die Gefahr sehr groß, dass wegen der Komplexität des Themas das Schema angewendet wird, ohne den mathematischen Hintergrund verstanden zu haben. Die digitalen Medien bieten inzwischen Visualisierungshilfen, die Schülerinnen und Schülern helfen können, den Gedankengang Statistischer Tests intensiver zu durchdringen. Dabei hat sich GeoGebra sehr erfolgreich bewährt, aber auch die von Schülerinnen und Schülern im Unterricht und in den Klausuren verwendeten Handhelds bieten einige Möglichkeiten, die gegenüber GeoGebra den Vorteil haben, dass problemlos

im Unterricht darauf zurückgegriffen werden kann. Diese Möglichkeiten, aber auch die Grenzen sollen in dem Workshop vorgestellt und ihr didaktischer Nutzen diskutiert werden. Für eigene Erfahrungen werden den Teilnehmern TI-Nspire-Handhelds zur Verfügung gestellt.

 

Raum: Peterhof HS 4

 

 

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